Es sind nicht selten erhebliche Vorbehalte die man akzeptieren muß, wenn man über das Phänomen Hypnose spricht, dabei verbirgt sich hinter diesem Begriff ein für uns Menschen völlig natürlicher und uns allen auch bekannter, angenehmer Bewusstseinszustand. Hypnose ist bei weitem kein einzigartiger oder gar übersinnlicher Bewusstseinszustand, sondern eine Entspannung und eine von vielen Techniken, mit denen Trance erzeugt werden kann.
Jeder von uns erlebt mehrfach am Tag Phasen einer hypnotischen Entspannung, z.B. ein gestresster Mensch, der mittags für kurze Zeit vor sich hindöst; ein Kind, das beim Spielen oder in der Schule sich von Tagträumen einfangen lässt, seine Umgebung jedoch nur noch wie aus weiter Ferne wirklich wahrnimmt; ein Autofahrer, der nachts auf der Autobahn dahinfährt, am Ziel ankommt, jedoch sich nur in Bruchstücken oder gar nicht an Details der Fahrstrecke, die er zurückgelegt hat, zurückerinnern kann.
Jeder, der einmal hypnotisiert war schildert den Zustand mit anderen Empfindungen. Viele erleben den Zustand als eine tiefe Entspannung aber alles ist aufnehmbar und das gesprochene Wort eines Anderen hörbar. Für andere ist es das totale Gefühl des sich los gelöst Fühlens.Wieder andere erleben einen unerklärlichen Zustand der Ruhe und der Konzentration, die durch gesagte Suggestionen erreicht wird...
In jedem Fall ist die Hypnose ein äußerst angenehmer Entspannungszustand, in welchem sich sozusagen "die Tür zum Unbewußten" öffnet und wodurch sich Möglichkeiten ergeben, sogar lang zurückliegenden Ereignisse zu positiv zu verarbeiten, die sich bereits in unserer Kindheit in unserem "Unterbewusstsein" verankert und unser bisheriges Leben geprägt haben.
In Hypnose können Änderungsprozesse in Gang gesetzt werden, Erlebnisse und Ereignisse, die uns in unserem Leben schon über Jahre begleiten und belasten und uns in der Entfaltung unserer Möglichkeiten einschränken, verarbeitet werden.
Oft sind es tief verwurzelte Ängste und auch Vorurteile die Menschen dazu veranlassen der Hypnose abgeneigt gegenüber zu stehen. Man muss wirklich unterscheiden, ob man von einer Hypnose-Show oder von einer Hypnose-Therapie spricht, die durch einen anerkannten und ausgebildeten Therapeuten durchgeführt wird. Eine Show wird sehr oft in Zweifel gezogen, und selten für real gehalten. Obwohl man in der Realität wirklich von dem Gegenteil überzeugen lassen sollte!
Sicher stimmt es auch, dass es nur wenige Showhypnotiseure gibt, die seriös mit dem erlernten umgehen und nicht selten entpuppen sich die so erfahrenen Showhypnotiseure oft als "ungeübte Laien", die sich daran oft auf minderwertige Weise versuchen. Eine seriöse und interessante wie auch auf schulischen Grundlagen der Hypnose aufgebaute Showdemonstration, dient allerdings, wenn sie interessant gestaltet ist zur Aufklärung und auch dazu den Menschen die Furcht vor dem Unbekannten zu nehmen. Eine Hypnose-Therapie hingegen will Ziele erreichen und ist in der Lage durch geschulte Therapeuten sehr häufig leicht den erwünschten Erfolg erzielen.
Ein Showhypnotiseur auf der Bühne weiß natürlich, um die Darbietung interessanter zu gestalten, dass man durch eindrucksvolle Demonstrationen bei dem Zuschauer einer Hypnose- Show Faszination und auch Aufmerksamkeit in hohem Maße erzielt. Für den Zuschauer ist das natürlich eine faszinierende Welt....., eine Welt des scheinbar Unerklärbaren. In einer Therapie verzichtet man allein des Erfolges Willen auf Effekte und führt diese seriös und gradlinig durch. mittels Hypnose ist eine der ältesten Techniken, um die eigene Kräfte in sich selbst zu aktivieren.
Führt man eine Hypnose durch, sorgen oft falsche Vorstellungen von der Materie, für Ängste und Vorurteile die einem Erfolg durch Hypnose leicht im Wege stehen.
Und auch bereits weit vor der christlichen Zeitrechnung, gab es auf der Welt entspechende Kulturen, die sich der Kraft und der Macht der Suggestion und der Hypnose bedienten, sich auskannten und damals schon sehr erfolgreichen waren.
Die Hohepriester der altägyptischen Kultur bedienten sich nicht selten der Hypnosetechnik mit einem großem Erfolg. In erster Linie nutzte man die Hypnosetechnik um sie zur die Austreibung von Dämonen anzuwenden.
2000 Jahre vor Christus wendete man auch in Gegenden des Flusses Euphrat und Teilen Griechenlands die Suggestionsbehandlungen bei "Patienten" mit großen Erfolgen an.
Die Bezeichnung "Hypnose" fand auch ihre Bedeutung zum religiösen Glauben damaliger Zeit, denn Hypnos war bekannt als der Gott des Schlafes. Abgesehen vom "Tempelschlaf" der Griechen, fand Hypnose erst viel später Platz in den europäischen Kulturen. Erst Paracelsus nutzte die Form der Hypnose intensiv in Europa und entwickelte eine Art Hypnoseforschung.
Obwohl die moderne Forschung, vor allem in den USA, eine ganze Reihe neuer Erkenntnisse über die Hypnose erzielt, gibt es noch immer keine eindeutige Therorie dazu. Hypnose wird von jedem Menschen anders erlebt und anders empfunden. Sehr unterschiedliche Schilderungen bekommt man, fragt man nach einer durchgeführten Hypnose die Freiwilligen nach Ihren Erlebnissen und Empfindungen. Es ist in jedem Fall kein tiefer Schlaf, sondern ein Zustand zwischen dem normalen Schlaf und dem Wachstadium. Gut zu vergleichen ist die Hypnose mit einem Dämmerzustand (das "Dösen" auf der Couch), indem viele Dinge scheinbar vollkommen bewusst wahrgenommen werden und oft doch nicht im Bewusstsein gespeichert werden sondern abgelagert ins eigene Unterbewusstsein. Erwartungen und Vorstellungen bestimmen Tag für Tag, immer wieder unser Leben. Da wir diese Dinge normalerweise als selbstverständlich hinnehmen, ist uns die Wirkung von suggestiven Vorstellungen oftmals nicht einmal bewusst und nehmen diese als vollkommen selbstverständlich hin. Auch die Wirkung der Hypnose beruht auf Erwartungen und bildhaften Vorstellungen, die durch Suggestionen gestärkt in das Unterbewusstsein eingepflanzt werden und so ihren Platz in uns finden.
Die drei Gesetze der Hypnose
Anhand der Übertragung der unten genannten Gesetze auf seine eigene Situation kann jeder Betroffene den Mechanismus seiner eigenen Probleme nachvollziehen und gezielter an die Lösung heran gehen.
Jede bildhafte Vorstellung versucht sich zu verwirklichen! Je genauer die bildhafte Vorstellung ausgeprägt ist, desto genauer und wirkungsvoller ist deren Umsetzung.
Beispiel Schlafstörungen:
Jemand, der unter Schlafstörungen leidet, hat bildhaft die Situation einer schlaflosen Nacht vor Augen.
Wenn "Wille" und "Glaube" sich feindlich gegenüberstehen, unterliegt ausnahmslos der "Wille"!
Beispiel Schlafstörungen:
Derjenige, der Schlafstörungen hat, will und muss schlafen. Er stellt sich aber auf Grund seiner negativen Erfahrungen vor, wie er sich von links nach rechts wälzt, nochmals das Bett verlässt, ein Buch liest oder Fern sieht. Deshalb fehlt ihm der Glaube einschlafen zu können!
Das Gesetz von der "das Gegenteil bewirkenden" Anstrengung
Beispiel Schlafstörungen:
Je intensiver er jetzt versucht, in den Schlaf zu kommen, desto deutlicher hat er das Bild des "nicht - einschlafen - Könnens" vor Augen (siehe 1. Gesetz) , das sich dann erwartungsgemäß umsetzt!
Eine bewusst positiv formulierte Suggestion lässt dem Unterbewusstsein daher keine Chance negative Empfindungen in der Hypnose wahrzunehmen. Will man einer Hypnose - Show von PHARO beiwohnen, freuen wir uns über jeden Besucher und über jeden der sich die Hypnose interessiert nähert.
Sind Sie hypnotisierbar? Findes Sie es heraus! Mit unserem Selbsthypnose-Test.